Wie wirken CBD-Tropfen im Körper und was sind dessen Einsatzgebiete?

CBD Tropfen mit Cannabis Blättern

CBD stammt aus der Cannabispflanze. Diese besitzt unterschiedliche Wirkstoffe, und je nach Cannabispflanze geht man von bis zu 500 Wirkstoffen aus! Ca. 85 davon sind sogenannte ‘Cannabinoide’. Diese Cannabinoide sind unserem Körper nicht fremd, denn wir besitzen körpereigene Cannabinoide. Diese sind wichtig, denn sie aktivieren die Cannabinoid-Rezeptoren im Körper und spielen somit eine wichtige Rolle in der Regulierung unseres Immunsystem und Gehirn. Die mitunter bekanntesten und wohl wichtigsten Cannabinoide sind das CBD und THC. Diese beiden Wirkstoffe unterscheiden sich aber enorm in Ihrer Wirkung. CBD ist zum Beispiel legal in der Schweiz, weil es nicht psycho-aktiv oder berauschend wirkt. Wohingegen das THC psychoaktiv, also High-machend wirkt. Deshalb ist Cannabis in der Schweiz nur zugelassen, wenn der THC-Anteil dieser Pflanze nicht mehr als 1% beträgt. Bei diesem Prozentsatz ist das Cannabisprodukt nämlich nicht berauschend und psycho-aktiv.

Der Unterschied zwischen CBD und THC

Das THC an sich ist also nicht schädlich, aber es wirkt ganz anders, viel stärker und fast schon gegensätzlich zum CBD. Im Gegenteil zum CBD, löst das THC durch seine psycho-aktive Wirkung Glücksgefühle, Euphorie und ein erhöhter Pulsschlag aus. CBD mit erhöhtem THC-Anteil kann nur vom Arzt als Arzneimittel verschrieben werden. Das CBD hingegen wirkt schmerzlindernd, beruhigend, krampflösend und entzündungshemmend. Kurz gefasst: Alle Cannabispflanzen und Produkte besitzen natürliches CBD und auch THC. Der Anteil an THC bestimmt also, ob es legal ist oder nicht, dieses zu konsumieren. CBD wirkt beruhigend und macht nicht ‘High’. THC wirkt psycho-aktiv, also High-machend und berauschend. Achten sie deshalb immer darauf, dass der THC-Anteil bei den Verkäufern von CBD-Tropfen und anderen CBD-Produkten unter 1% liegt.

Wie wirkt CBD genau im Körper?

Die Hanfpflanze, auch Cannabispflanze genannt besitzt ca. 500 Wirkstoffe, wovon etwa 85 sogenannte ‘Cannabinoide’ sind. Es hängt ganz stark von der Cannabispflanzen-Art ab, wie viele Cannabinoide und welche anderen Wirkstoffe enthalten sind.
So gibt es zum Beispiel Cannabispflanzen mit reduzierten Cannabinoiden. In diesem Fall spricht man von Pflanzen, die einen reduzierten Anteil an THC enthalten. Solche sind nicht psycho-aktiv und deshalb in vielen Ländern auch noch am ehesten zugelassen.
Wie bereits oben erwähnt, sind THC und CBD beides natürliche Wirkstoffe der Cannabispflanze und die wohl bekanntesten Cannabinoide. Unser Nervensystem besitzt sogenannte Cannabinoid-Rezeptoren, und der Körper selbst produziert dazu passende Cannabis-Ähnliche Moleküle, die ‘Endocannabinoide’. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Gleichgewichts, und beeinflussen das Immunsystem und Gehirn stark. Soweit sind vor allem 2 Rezeptoren bekannt, CB1 und CB2. Die CB1-Rezeptoren befinden sich im Gehirn und helfen bei der Schmerzregulierung und Gedächtnisverarbeitung. CBD2-Rezeptoren beeinflussen das Immunsystem und befinden sich in Organen, Knochen und der Haut. Durch das Beifügen von CBD und THC, exogenen Cannabinoiden also, werden die körpereigenen Funktionen aktiviert und verstärkt. So kann die Zufuhr von CBD die Linderung von Stress, Schmerzen und Ängsten stark verbessern und erhöhen.

Wie wirkt CBD auf die unterschiedlichen Bereiche im Körper?

Knochen – Knochenwachstum wird erhöht durch das Andocken an die CB2-Rezeptoren

Immunabwehr – Abwehrleistung und Entzündungshemmung erhöht durch das Andocken an die CB2-Rezeptoren

Nervensystem – Schmerzlinderung via Andocken an CB2-Rezeptoren

Gehirn – Linderung von Angst, Depression, Übelkeit und Schmerzen durch das Andocken an CB1-Rezeptoren

Leber – Andocken an CB1 und CB2 Rezeptoren führt zu erhöhtem Zellschutz

Herz – Bessere Regulierung und Steuerung der Herzfrequenz über CB1 und CB2-Rezeptoren

Darm – Eine steuernde Wirkung auf Darmentzündungen durch das Andocken an CB1 und CB2 Rezeptoren

Haut – Entzündungshemmende Wirkung, durch das Andocken an CB1 und CB2 Rezeptoren

Bei welchen Krankheiten kann CBD helfen?

Die Wirkung von CBD wird wissenschaftlich noch immer weiter erkundet. Doch von der positiven, schmerzlindernden und beruhigenden Wirkung berichten unzählige Personen und Patienten. So findet CBD schon seit längerer Zeit Anwendung in der Chemotherapie, als alternatives Arzneimittel. Die Nebeneffekte der Chemotherapie, wie Übelkeit und Erbrechen können gut mit diesem pflanzlichen Arzneimittel behandelt und bekämpft werden. Von grossen Erfolgen berichten auch Menschen, die an chronischen Schmerzen leiden. Sei es Migräne, Kopfschmerzen, Rheuma und Gelenkschmerzen, die Cannabispflanze bekämpft sowohl Entzündungen und lindert Schmerzen. Ausserdem, scheint Cannabis auch bei psychischen Problemen einen positiven Effekt zu haben. So hilft das im Hanf enthaltene CBD bei Ängsten, und wirkt beruhigend und sedierend auf das Nervensystem. Auf ganz natürliche Weise, kurbelt das CBD die körpereigenen Funktionen an, indem es an die körpereigenen Rezeptoren andockt. So kann jemand, der unter viel Stress leidet, sei es von der Arbeit, Familie, Beziehung, oder vom Alltag, dem entgegenwirken. Das Wohlbefinden wird dadurch gesteigert und die Stressregulierung verbessert. Natürlich ist eine Anpassung in Lifestyle wohl die beste Empfehlung. Aber zur Überbrückung bei stressvollen Lebensphase, ist so etwas wie CBD Tropfen wohl ein idealer Partner.

Bei folgenden Symptomen kann CBD, als aktiver Wirkstoff, einen positiven Effekt aufweisen

Schlafstörung – beruhigende Wirkung, wirkt schlaf-induzierend
Angst und Depression – antidepressive Wirkung, beruhigend
Übelkeit – Linderung der Übelkeit, ähnliche Wirkung wie Ingwertee (anti-oxidant)
Rheuma und Arthritis – Löst Steifheit, wirkt beruhigend auf Gelenke und Knochen und umliegendes Gewebe
Schmerzlinderung/Muskelkrämpfe – wirkt entspannend und beruhigend auf das betroffene Gewebe
Entzündung – Entzündungshemmende und -bekämpfende Wirkung
Epilepsie – Krampflösende und beruhigend in der Wirkung
Tumor – hemmt das Wachstum des Tumors

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